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Muskellängentraining statt Dehnen

„Mein Muskel ist verkürzt“. Diese Aussage kennt nahezu jeder von uns. Das Interessante daran ist, dass es bisher nicht bewiesen war, dass ein Muskel tatsächlich an Länge verlieren kann. Schon gar nicht, dass wir ihn wieder in die Länge trainieren können.

Ca. 80% der Rücken- und Gelenkbeschwerden sind auf muskuläre Dysbalancen zurückzuführen

Weiß man, dass diese muskulären Dysbalancen durch muskuläre Verkürzungen und mangelnde Muskelaktivierung entstehen, dann ist klar warum Beweglichkeits- und Krafttraining so wichtig für den Körper ist.

In der heutigen Gesellschaft ist unser Leben meist nach vorne ausgerichtet. Das hat zu Folge, dass sich unsere hintere Halsmuskulatur, unsere Brust-, Bauch- und Hüftbeugemuskulatur dieser Position nach und nach anpasst – die Muskeln “verkürzen” sich.

Aktive Belastung in einer vorgespannten Gelenkposition löst Muskellängenwachstum aus

Im Gegensatz zum klassischen Krafttraining oder auch dem statisch-passivem Dehnen, wird der Muskel beim Muskellängentraining aktiv in einer „vorgedehnten” Position belastet. Der daraus entstehende Reiz löst das gewünschte Muskellängenwachstum aus. Der Muskel besitzt anschließend mehr Sarkomere (kleinste Einheit der Muskulatur) als vorher.

Das fühlt sich zwar wie “Dehnen” an, entspricht aber einem statischen Krafttraining in der Gelenk-Endposition. Dieses Prinzip des Muskellängen- und Beweglichkeitstrainings ist die Basis der fle-xx Trainingsgeräte, die in Zusammenarbeit mit der ETH in Zürich entwickelt wurden.

Klassisches passiv-statische Dehnen löst kein Muskellängenwachstum aus

Wer jetzt glaubt mit “Dehnen” könne man den gleichen Effekt erzielen, der irrt, denn für eine nachweisbares Muskellängenwachstum ist der muskuläre Reiz (auf die Z-Streifen) unerlässlich. Bei herkömmlichen Dehnmethoden werden die Muskelfaser kurzzeitig auseinander gezogen. Nach der Dehnung ist zwar der Muskeltonus geringer allerdings hat sich die Anzahl der Sarkomere (kleinste Einheit der Muskulatur) nicht verändert.

Lediglich in der Physiotherapie sind Behandlungen wie z.B. die Engpassdehnung nach Liebscher-Brecht bekannt, die einen vergleichbaren Effekt erzielen.

Fazit

Zusammenfassend kann man festhalten, dass kein klassisches “Dehnen” notwendig ist, wenn man beim herkömmlichen Muskeltraining in einer möglichst großen Amplitude (maximale Range of Motion) trainiert und gezielt durch fle-xx Training Muskellängenwachstumsreize setzt.